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Nach mehreren Wochen intensiver Vorbereitung war es soweit. Am Mittwoch, den 4. Februar brachen wir pünktlich um 8.30 Uhr mit dem Auto zum 2-tägigen deutsch-französischen Tag der Naturwissenschaft und Technik nach Straßburg auf.
Wir, das waren Christina Chelaru, Yasmin Schmißrauter, Mark Rabkins und Philipp Hafemann aus der Klasse 10c, gemeinsam mit Herrn Meyer-Bothling. Im Kofferraum hatten wir mehrere Spaghetti-Brücken, die wir in der 9. Klasse in einer Unterrichtseinheit des Faches NWT konstruiert hatten. Diese Einheit und die dabei entstandenen Werke wollten wir nun in Straßburg anderen Schülern in Form einer Präsentation vorstellen.
Tagungsort war das „Vaisseau“ – ein dreisprachiges naturwissenschaftliches Museum. Dort angekommen, begannen wir zunächst mir der Errichtung unseres Standes, auf dem wir unsere verschiedenen Spaghetti-Brücken zur Schau stellten. Nachdem wir auch die Möglichkeit gehabt hatten, die Stände und Projekte der anderen Teilnehmer zu betrachten, begannen die Vorträge im Auditorium. Die Themen kamen jeweils aus verschiedenen Bereichen der Biologie, Chemie, Robotik und der Physik. Da der Großteil der Teilnehmer aus Deutschland kam, wurden die meisten der Vorträge auf Deutsch gehalten. Aber auch den französischen gehaltenen Vorträgen der Schüler, die aus dem Elsass kamen, konnten wir gut folgen.
Dann kamen wir an die Reihe. Trotz großer Nervosität verlief unsere gut einstudierte Präsentation über unsere Brückenbauten sehr erfolgreich und auch die anschließenden Rückfragen konnten wir gut beantworten. Besonders gefallen haben dem Publikum die Videos der Belastungstests der verschiedenen Brücken. Damit war der aufregendste Teil für uns überstanden und wir konnten uns auf die bevorstehende Stadtbesichtigung und den Abend in der Jugendherberge freuen. Diese liegt direkt an der Europa-Brücke, deren besondere Gestalt und Funktionsweise wir den anderen Teilnehmern leicht erklären konnten.
Besonders stolz waren wir, als die Veranstalter – zu denen auch der Kultusminister Baden-Württembergs zählte – am nächsten Morgen ihre Reden hielten und dabei des Öfteren unser Brückenprojekt symbolisch für die Deutsch-Französischen Beziehungen erwähnten. Wir bekamen außerdem noch die Möglichkeit, mit verschieden deutschen und französischen Naturwissenschaftlern, z.B. von der BASF, über ihre Arbeit zu sprechen und ihnen Fragen zu stellen. Nach dem Abschluss der Veranstaltung am Donnerstag fuhren wir wieder nach Stuttgart, zufrieden über unseren gelungen Auftritt und um einiges reicher an Erfahrung.
Bericht: Philipp Hafemann, 10c